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Solar

Solaranlage

Funktionsweise einer Solaranlage

Die Wärme der Sonne lässt sich mithilfe einer Solaranlage zum Heizen und zur Warmwasserbereitung nutzen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Solarthermie Anlage. In den Sommermonaten genügt die mit den Kollektoren gesammelte Solarenergie in der Regel zur Bereitstellung des benötigten Warmwassers. In der Heizperiode reicht die Solarenergie aufgrund der geringen Strahlenintensität meist nicht zur Deckung des Warmwasserbedarfs aus. Eine Solaranlage kann jedoch mithilfe von Systemreglern hervorragend mit vorhandenen Heizsystemen kombiniert werden.

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Solaranlage ohne Heizungsunterstützung – macht das Sinn?

Grundsätzlich kann eine Solaranlage auch ausschließlich zur Warmwasserbereitung genützt werden und das Heizsystem operiert unabhängig von den Solarkollektoren. Jedoch bewilligt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Einzelhaushalte derzeit lediglich Fördermittel für kombinierte Solarthermie Anlagen zur Warmwasserbereitung mit Heizungsunterstützung. Eine Solaranlage zur ausschließlichen Trinkwassererwärmung wird erst ab drei Wohneinheiten gefördert und kommt daher vor allem für gewerbliche Kunden infrage.

Wir informieren Sie gerne über Fördermöglichkeiten und die verschiedenen Solaranlagentypen beim Umstieg auf ressourcenschonende Solarenergie.

Bestandteile eine Solaranlage (Solarsystem)

Aufbau einer Solaranlage

Wer die Energie der Sonne zur Warmwasserbereitung und Stromerzeugung nutzen möchte, benötigt eine Solaranlage. Doch woraus besteht sie eigentlich? Grundsätzlich besitzt jede Solaranlage ein Solarpanel respektive Solarmodul auf dem Dach. Die schimmernden, dunklen Flächen fangen die Sonnenenergie auf und wandeln diese entweder in Elektrizität (Solarzelle) oder in thermische Energie (Solarkollektor) um. Daher werden Solarsysteme grob nach ihrem Verwendungszweck unterschieden: Es gibt Solaranlagen zur Strom- und zur Warmwassererzeugung.

Solaranlage zur Stromerzeugung

Eine Solaranlage zur Stromerzeugung besteht grundsätzlich aus den Solarmodulen mit Solarzellen, die das Sonnenlicht einfangen und dem Netzeinspeisegerät – auch Wechselrichter genannt. Aufgabe des Wechselrichters ist es, den von den Modulen produzierten Gleichstrom möglichst effizient in Wechselstrom umzuwandeln, so dass er im Haus genutzt werden kann. Hinzu kommt allerlei Zubehör wie das Montagegestell zur Befestigung der Solarmodule, das Solarkabel, welches die einzelnen Komponenten verbindet sowie ein Stromzähler, der sowohl die Stromherstellung, als auch den -verbrauch misst. Zusätzlich kann ein Stromspeicher, quasi eine überdimensionierte Batterie, eingebaut werden.

Solaranlage zur Warmwassererzeugung

Ein Solarsystem zur Warmwassererzeugung besteht grundsätzlich aus den Solarkollektoren auf dem Dach sowie dem Speicher, der die gewonnene Wärme bereithält. Für die Installation sind außerdem Rohre nötig, in denen die von der Sonne erwärmte Flüssigkeit vom Kollektor zum Speicher transportiert wird. Eine Pumpe ist für diesen Transport unerlässlich. Der Solarregler ist die zentrale Steuerungseinheit. Bei Solarthermie Anlagen zur Warmwassererzeugung werden Systeme zur ausschließlichen Trinkwassererwärmung von denen mit Heizungsunterstützung unterschieden. Vor dem Kauf einer Solaranlage muss daher entschieden werden, welches Solarsystem die sinnvollste Lösung für die individuellen Ansprüche darstellt. Die Größe der Kollektoren und des Speichers richtet sich nicht nur nach der Haushaltsgröße und dem individuellen Verbrauch, sondern hängt auch davon ab, ob die Solaranlage ausschließlich zur Trinkwassererwärmung oder auch zum Heizen genutzt werden soll.

Gemeinsam finden wir ein maßgeschneidertes Solarsystem für Ihre Ansprüche. Kontaktieren Sie uns!

Kosten einer Solaranlage

Kosten für eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung

Die Kosten für eine Solaranlage zur Trinkwassererwärmung werden in Abhängigkeit zum individuellen Warmwasserverbrauch und der daraus resultierenden benötigten Kollektorfläche berechnet. Zusätzlich zu den Solarkollektoren fallen einmalige Kosten für

  • das Rohrsystem
  • Kleinteile und
  • die Installation

Soll die Solarthermie zusätzlich zur Heizungsunterstützung genutzt werden, sind ein größerer Speicher sowie eine noch größere Kollektorfläche nötig. Die Einmalkosten für die Solaranlage haben sich meist innerhalb weniger Jahre amortisiert. Darüber hinaus macht man sich mit einer Solaranlage unabhängig von Preisschwankungen bei Rohstoffen für die konventionellen Systeme. Eine Solaranlage ist daher nicht nur eine Investition in eine umweltfreundlichere Zukunft, sondern auch in die eigene Unabhängigkeit.

Ausschlaggebende Kostenfaktoren der Solaranlage

Unterschiedliche Faktoren entscheiden über die endgültigen Kosten einer Solaranlage. Soll die Solaranlage zur Stromerzeugung Verwendung finden, kann der gewonnene Strom entweder genutzt werden, um die eigene Stromrechnung zu reduzieren oder um Strom gegen Bezahlung ins allgemeine Netz einzuspeisen. Die Kosten der Solaranlage hängen von der Fläche und der Art der Solarmodule ab. Dünnschichtmodule sind vergleichsweise günstig, während polykristalline und monokristalline Zellen etwas teurer in der Anschaffung sind. Diese punkten jedoch am Ende mit Effizienz. Nach einigen Jahren haben sich die Kosten für die Solaranlage amortisiert. Daneben kann Sonnenenergie auch zur Warmwasserbereitung genutzt werden.

Kompetente Beratung durch den Fachmann

Vor der Anschaffung einer Solaranlage muss überlegt werden, wofür sie eigentlich genutzt werden soll und welche Einsparungen man sich dadurch erhofft. Trotz einer kurzfristigen finanziellen Belastung zahlt sich die Installation einer Solaranlage langfristig aus. Durch staatliche Fördermittel lassen sich die Anschaffungskosten für eine Solaranlage enorm drücken. Einmal installiert, fallen so gut wie keine laufenden Kosten für die Solaranlage an.

Ihr Fachhändler vor Ort berät Sie gerne über die verschiedenen Solaranlagentypen sowie möglichen Fördermittel.